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15.02.2014 / Geschichte / Seite 15

In den Untergang

Vor 25 Jahren verließ die Sowjetarmee Afghanistan

Lothar Schröter
Die Brücke der Freundschaft über dem Grenzfluß Amudarja zwischen Afghanistan und der UdSSR beim usbekischen Termes am 15. Februar 1989. Als letzter sowjetischer Militär verläßt der Befehlshaber der 40. Armee, Generalleutnant Boris W. Gromow, Afghanistan. Eine militärische, mehr noch eine politische Katastrophe für die sozialistische Supermacht erreicht ihr Finale furioso. Mit welthistorischen Konsequenzen.

Alles hatte am 12. Dezember 1979 begonnen: Das Politbüro des Zentralkomitees der KPdSU fällt die Entscheidung für den Einmarsch von Streitkräften der UdSSR nach Afghanistan. Die Hauptinitiatoren waren Verteidigungsminister Dmitri F. Ustinow, Außenminister Andrei A. Gromyko und der Vorsitzende des Komitees für Staatssicherheit (KGB) Juri W. Andropow. Das Votum mit dem Kürzel »P 176/125« steht jedoch erst am Ende monatelanger interner Debatten. Zunächst hatten sich unter anderem Gromyko und Andropow gegen die militärischen Maßnahmen gewandt. Auch KPdSU-G...

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