13.02.2014 / Inland / Seite 4

König Wendehals

Bayerns Regierungschef Seehofer stoppt geplante Kürzungen von Lehrerstellen, revidiert erneut die eigene Politik

Ralf Wurzbacher
Opposition in Bayern ist schwer. Eben noch glauben SPD, Grüne und Freie Wähler (FW) ein Thema zu fassen, mit dem sich die Christsozialen vielleicht knacken ließen, und flugs ist es wieder weg. Ob Studiengebühren, der Fall Gustl Mollath oder zuletzt die Bürgerproteste gegen den Bau zweier Hochspannungsleitungen in Franken – immer stahl ihnen Regierungs- und CSU-Chef Horst Seehofer instinktsicher die Show. Auch beim jüngsten Streit um Schulkürzungen läuft jetzt alles wie gehabt. Zwei Wochen lang hatte das Vorhaben, hunderte Lehrerstellen zu streichen, die Gemüter im Freistaat erregt. Bis am Dienstag Seehofer die Reißleine zog, die Pläne kurzerhand vom Tisch wischte und verkünden ließ: Kein einziger Arbeitsplatz fällt weg.

Und es kommt noch besser: Der Bestand an Lehrerstellen soll nicht nur im nächsten Schuljahr, sondern sogar bis zum Jahr 2018 erhalten bleiben, trotz sinkender Schülerzahlen. Eine entsprechende Garantie wolle man bei den kommenden Ha...

Artikel-Länge: 3951 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe