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19.02.2001 / Ausland / Seite 0

Es gab kein kleineres Übel

Wahlboykott oder leerer Stimmzettel - wie weiter mit der Linken Israels? (Teil 1)

Roni Ben Efrat

Bei den jüngsten Wahlen zum israelischen Ministerpräsidenten zeigte sich ein neues Verhaltensmuster. Viele der israelischen Linken forderten die Abgabe von leeren Stimmzetteln. Auch wenn letztlich einige unschlüssig waren, scheint es, daß sich eine große Anzahl von ihnen einfach entschloß, den Wahllokalen fernzubleiben.

Insgesamt fiel die Wahlbeteiligung von 75 Prozent im Jahr 1999 auf nunmehr 59 Prozent. Die Araber boykottierten die Wahl, was die Hälfte dieses Rückgangs erklärt. Lediglich 18 Prozent der Araber gaben ihre Stimme ab, im Vergleich zu 76 Prozent bei den letzten Wahlen. Demzufolge erhielt Ariel Scharon 13 Prozent mehr Stimmen als Benjamin Netanjahu bei seiner Niederlage vor zwei Jahren, aber der Stimmenanteil für Ehud Barak sank um 46 Prozent.

Damals schafften es die Araber und die jüdische Linke zum ersten Mal, ihre Verbindung zu dem Block bestehend aus der Arbeitspartei und Meretz zu trennen, wobei sie das Argument des »kleineren Übels« ver...

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