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07.02.2014 / Inland / Seite 4

Verhandlungen beflügelt

Studie: Tariflich vereinbarte Dumpinglöhne haben in den letzten Jahren abgenommen. Debatte um den Mindestlohn belebte die Auseinandersetzungen

Claudia Wrobel
Der Mindestlohn ist noch nicht eingeführt, aber allein die Debatte darum hatte schon spürbare Auswirkungen auf die Tarifabschlüsse im vergangenen Jahr. Zu diesem Fazit kommt Reinhard Bispinck, Leiter des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, bei der Vorstellung des »Niedriglohnmonitoring 2013«. Seit 2010 untersucht das Tarifarchiv für diese Erhebung rund 4 750 Vergütungsgruppen aus 40 Branchen und Wirtschaftszweigen. In diesem Zeitraum ist der Anteil tariflich vereinbarter Einstufungen, die Stundenlöhne von weniger als 8,50 Euro vorsehen, um sechs Prozentpunkte gefallen – er lag im Dezember 2013 bei zehn Prozent.

Stufenweise Anhebung

»Wir leben tarifpolitisch in spannenden Zeiten«, kommentierte Bispinck die Verhandlungen der vergangenen Jahre, die zunehmend von der Diskussion um allgemeinverbindliche Lohnuntergrenzen geprägt waren. Besonders während des Bundestagswahl...

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