01.02.2014 / Inland / Seite 5

»Keine definitive Lösung«

Berlin: Weder Senat noch Bezirk fühlen sich zuständig für die obdachlosen Exbewohner der ­ehemaligen Eisfabrik

Claudia Wrobel
Das Ringen um eine Unterbringung geht nach der Räumung für die Bewohner der ehemaligen Eisfabrik in Berlin Mitte weiter. Nachdem am Donnerstag eine Lösung gefunden schien, ist die Zukunft der Gruppe von Rumänen und Bulgaren nun wieder völlig unklar. Am Donnerstag teilten sie auf der Internetseite des »Zwangsräumungsbündnisses Berlin« eine Zusage der Senatsverwaltung für Soziales mit, nach der sie ab Montag unbefristet in einem Wohnheim im Berliner Stadtteil Wedding unterkommen könnten. Die Gruppe ehemaliger Bewohner hatte die Senatsverwaltung am Donnerstag aufgesucht, um den zuständigen Senator Mario Czaja (CDU) aufzufordern, eine langfristige und menschenwürdige Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Am Freitag sagte die Pressesprecherin der Senatsverwaltung, Constance Frey, daß der Senat »keine definitive Lösung zugesagt« habe. Dies berichtete der Sender RBB am Freitag auf seiner Internetseite. Nach Angabe der Sprecherin habe Czaja lediglich eine Übernach...

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