28.01.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Zähes Ringen in Genf

Syrien-Konferenz in der Schweiz: Friedensgespräche gestalten sich äußerst schwierig. Hilfe für Zivilbevölkerung von Homs in Aussicht gestellt

Karin Leukefeld
Am Wochenende kam es in Genf zu den ersten direkten Gesprächsrunden der beiden syrischen Delegationen. Ziel der Gespräche ist es, unter Vermittlung der Vereinten Nationen einen Weg zur Beendigung des Krieges und zur Umsetzung der Genfer Vereinbarung vom 30. Juni 2012 zu finden.

Am Sonntag abend hatte der Vermittlungsleiter und UN-Diplomat Lakhdar Brahimi von einer ersten Vereinbarung über humanitäre Hilfe für die Altstadt von Homs berichtet, auf die beide Seiten sich geeinigt hätten. Das war von der syrischen Regierungsdelegation bestätigt worden. Die tatsächliche Umsetzung müsse vor Ort geschehen, sagte Brahimi, der zu Geduld mahnte. Die Diskussionen mit den beiden Parteien seien langwierig und »sehr kompliziert«, man bewege sich langsam voran.

Am Montag wurde die Vereinbarung von Anas Al-Abdeh, einem Mitglied der Delegation der Nationalen Koalition, dementiert. Man habe die »schrittweise Aufhebung der Belagerung« und den Zugang für Hilfskonvois geford...



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