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23.01.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Konferenz mit Lücken

Rußlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte am Dienstag den Rückzieher nach der Einladung des Iran zur Syrien-Konferenz »Genf II« als »Fehler«. Der Vorwand, Teheran auszuladen, sei an den Haaren herbeigezogen, und die Zusammensetzung der Konferenzteilnehmer weise Lücken auf, gab die Stimme Rußlands den Chefdiplomanten des Kreml wieder. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon habe ein falsches Spiel gespielt, als er behauptete, daß Teheran »die Prinzipien des Genfer Kommuniqués von 2012 nicht teilt«. Nach dieser Logik, so Lawrow, dürfte auch Rußland nicht in Genf dabei sein, denn es besteht ebenfalls nicht auf der Absetzung von Assad und ist der Ansicht, die Friedensverhandlungen sollten ohne Vorbedingungen aufgenommen werden. Lawrow: »Es geht um eine eintägige Veranstaltung, zu der etwa 40 Außenminister verschiedener Staaten eingeladen wurden. Dazu gehören entfernte Regionen in Lateinamerika und Ostasien. Natürlich ruft – trotz des zeremoniellen...

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