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23.01.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nicht nur Familiensache

Krise beim französischen Automobilkonzern PSA ruft Staat auf den Plan. Kapitalerhöhung dürfte alleinige Dominanz des Peugeot-Clans beenden

Dieter Schubert
Der französische Autobauer Peugeot Citroen hat ernste Schwierigkeiten. Eine lang­anhaltende Absatzflaute und Verluste zwingen zum Handeln. Europas zweitgrößtem Hersteller (nach Volkswagen) steht nun eine Kapital­erhöhung und damit womöglich ein tiefgreifender Wandel bevor. Der französische Staat und der chinesische Konzern Dongfeng bereiten eine Finanzspritze zur Stabilisierung des Unternehmens vor und werden damit zu Großaktionären. Mit der Anteilsübernahme verliert die bislang dominierende Gründerfamilie Peugeot aller Voraussicht nach ihre alleinige Kontrolle über das Schicksal des Unternehmens. Der Clan hält derzeit ein Viertel des Kapitals und 38 Prozent der Stimmrechte.

Vergangene Woche hatte der Verwaltungsrat des Konzerns grünes Licht für die Beteiligungen von Dongfeng und Paris gegeben. Besonders glücklich scheinen weder die PSA-Aktionäre noch die Mehrzahl der heimischen Experten über den Schritt. Am Montag verbilligte sich der Kurs der PSA-Aktie...

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