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22.01.2014 / Inland / Seite 4

Bremen sagt: »Sail away«

In der Stadt ist man stolz, Technologiestandort zu sein, und unterstützt die Grenzschutzagentur Frontex. Ertrinkende Flüchtlinge werden dabei in Kauf genommen

Benjamin Eichler
Hunderte Flüchtlinge starben im Oktober 2013 vor der Insel Lampedusa. Es war das bisher größte Flüchtlingsdrama im Mittelmeer. Doch anstatt die europäische Abschottungspolitik grundsätzlich zu überdenken, will die EU die europäischen Grenzschutzagentur Frontex noch weiter aufrüsten. Auch das Land Bremen ist an der europaischen Fluchtlingsabwehr direkt beteiligt. Der von SPD und Grunen getragene Senat subventioniert lokale Unternehmen, die an Frontex partizipieren: OHB, Rheinmetall Defence Electronics, Signalis. Mit 250000 Euro fördert der Stadtstaat jährlich die Kooperation zwischen Frontex und Bremer Unternehmen. Dies kritisierte die Linksfraktion bei einer Informationsveranstaltung am Montag abend im Bremer Gewerkschaftshaus.

Manchmal sprechen Zahlen für sich: Bremen ist ein Zentrum für Rüstungs- und Raumfahrtindustrie. Gleich fünf namhafte Rüstungsbetriebe haben in der Stadt ihren Sitz. Sie beschäftigen 4000 der bundesweit etwa 80000 Mitarbeiter der B...

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