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21.01.2014 / Ausland / Seite 7

Nerv getroffen

Kubanische Contras reagieren »besorgt« auf EU-Ankündigung der Überprüfung des »Gemeinsamen Standpunkts«

Volker Hermsdorf
Die Ankündigung einer möglichen Normalisierung der Beziehungen zwischen der EU und Kuba durch den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat bei rechten Exilkubanergruppen und ihren Helfern die zu erwartenden Pawlowschen Reflexe ausgelöst. Die Contramedien in Miami und Madrid sowie die »Dissidenten« in Kuba versuchen den Entspannungsprozeß mit einer verzweifelten Propagandakampagne aufzuhalten.

Als eine der ersten teilte Berta Soler den Europäern ungefragt ihre »Besorgnis« darüber mit, daß am heutigen Dienstag in Brüssel eine EU-Expertengruppe mit den Vorbereitungen für Verhandlungen mit dem Ziel einer Neudefinition der Beziehungen zu Kuba beginnen soll. Die Leiterin der 2005 vom Europäischen Parlament für ihre Proteste gegen das »Castro-Regime« mit 50000 Euro und dem Sacharow-Preis belohnten »Damen in Weiß« wandte sich selbstbewußt an ihre einstigen Gönner. »Wir verlangen, daß Sie den ›Gemeinsamen Standpunkt‹ beibeha...

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