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18.01.2014 / Geschichte / Seite 15

Westalliierte zögerten

Vor 70 Jahren fand die »Schlacht um Monte Cassino« statt

Gerhard Feldbauer
Nach monatelangem Stillstand eröffneten die alliierten Truppen am 17. Januar 1944 ihre Offensive gegen die »Gustav-Linie« der Hitlerwehrmacht mit deren Schlüsselstellung auf dem 519 Meter hohen Monte Cassino etwa 120 Kilometer südlich von Rom. Im Herbst 1943 hatte der Befehlshaber des angloamerikanischen Mittelmeerkommandos, General Dwight D. Eisenhower, nach der Kapitulation Italiens und dessen Übertritt auf die Seite der Antihitlerkoalition tatenlos die Errichtung dieser Abwehrfront zugelassen. Sie reichte von der Garigliano-Mündung am Tyrrhenischen Meer quer durch unwegsames Gebirge bis zur Mündung des Sangro an der Adria. Rund 50000 Wehrmachtssoldaten verteidigten die Stellungen, gegen die 200000 Alliierte mit 1600 Geschützen zum Angriff antraten.

Zunächst verzichtete Eisenhower auf massive Luftbombardements auf den Monte, da der Vatikan intervenierte, das historische Benediktinerkloster auf dem Berg mit seinen wertvollen Kunstschätzen zu verschonen ...

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