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18.01.2014 / Inland / Seite 5

Zeit für die Agrarwende

Grüne Woche: Bauern-, Naturschutz- und Verbraucherverbände für Umdenken bei Tierhaltung. Strategien gegen Lebensmittelverschwendung und Umweltbelastung gefordert

Jana Frielinghaus
Am Freitag öffnete die Grüne Woche ihre Pforten, die weltgrößte Messe der Lebensmittelbranche. Inzwischen wird aus diesem Anlaß von immer mehr Verbänden scharfe Kritik an einer auf Wachstum, Export und Ressourcenverbrauch orientierten Agrar- und Nahrungsgüterwirtschaft geübt. Lange war das aus 24 Organisationen bestehende Agrarbündnis die einzige Instanz, die alljährlich im Januar auf Fehlentwicklungen insbesondere in der Landwirtschaft hinwies. Am Donnerstag präsentierte es bereits zum 21. Mal zum Auftakt der Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände den Kritischen Agrarbericht – und ist längst nicht mehr einsamer Rufer in der Wüste, wenn es um Forderungen nach einer umwelt-, tier- und sozial gerechten Nahrungserzeugung geht.

Mittlerweile ist die Zahl der Kritiker enorm gewachsen. Bereits zum vierten Mal findet am Samstag die Demonstration unter dem Motto »Wir haben es satt!« statt, mit der insbesondere die Überproduktion von Fleisch auf dem Rück...

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