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18.01.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Ein Unbestechlicher

Wut über die herrschenden Zustände und Sehnsucht nach einer besseren Welt – Erinnerungen an Werner Pirker (1947–2014)

Am Mittwoch haben wir erfahren, daß unser langjähriger Kollege und Freund Werner Pirker in Berlin verstorben ist. Neben dem Nachruf in der jW vom Freitag veröffentlichen wir nachfolgend Stellungnahmen zum Tod des brillanten Journalisten.



Hannes Hofbauer, Promedia Verlag Wien:




Werner Pirker ist tot. Schlagartig aus dem Leben gerissen, hat eine der radikalsten und spitzesten Federn des deutschsprachigen Journalismus für immer zu schreiben aufgehört.

Werner Pirker war ein Unbeugsamer, ein Überzeugter, ein Profilierter. An der Idee des Kommunismus ließ er keinen Zweifel gelten. Die Praxis des Kommunismus verteidigte er unerbittlich gegen Angriffe von außen, ohne auf solidarische Kritik zu verzichten. Mehr noch: Pirkers Radikalität beinhaltete definitionsbedingt die Auseinandersetzung mit politischer Macht und ihren Deformationen. Um diesen Unterschied zwischen Antikommunismus und produktiver Kritik zu erkennen, hatte Pirker über die Jahrzehnte eine Spü...





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