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18.01.2014 / Titel / Seite 1

Ausstieg vor Atomlager

Tornado-Kampfjet stürzt unweit vom Luftwaffenstützpunkt Büchel in Rheinland-Pfalz ab. Friedensgruppen schlagen Alarm, Bundeswehr wiegelt ab

Rüdiger Göbel
Nach dem Absturz eines Tornado-Kampfjets der Bundeswehr am Donnerstag abend in der Eifel hat es zum Glück nur einen Verkehrsstau gegeben und keine tödliche Katastrophe für Hunderttausende in der Region. Die Maschine gehörte zum Taktischen Luftwaffengeschwader 33, das mit 27 Tornados auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert ist. Dort befinden sich auch bis zu 20 Atombomben der USA. Der Absturzort Laubach ist nur wenige Flugsekunden von dem Lager der Massenvernichtungswaffen entfernt.

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bekräftigte am Freitag seine Forderung nach der Schließung des Atomwaffenlagers. Der Tornado sei offenbar im Landeanflug Richtung Fliegerhorst Büchel unterwegs gewesen, als er abstürzte. »Ein Absturz über dem Atomwaffenlager hätte eine Katastrophe verursachen können«, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Er forderte Aufklärung darüber, ob und welche Munition sich an Bord der abgestürzten Maschine befunden hat.

Bundesreg...



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