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18.01.2014 / Wochenendbeilage / Seite 8 (Beilage)

Ein Salat aus Australien

pol & pott

Ina Bösecke
Bei »The King’s Speech« (Großbritannien, USA, Australien, 2010) von Tom Hooper bekommt man Mitleid mit einem Adligen. Das ist eigentlich nicht unsere Art. Aber hier kommt man nicht drum herum. Als erstes sieht man einen Mann, der eine Rede vor sehr vielen Leuten halten muß und dabei nicht vorankommt, weil er stottert. Man sieht Verzweiflung beim Redner, Beschämung beim Publikum. Der Herzog von York (Colin Firth) ist der zweite Sohn von König Georg V., wird die Nachfolge nicht antreten, darf sich aber dennoch nicht ganz vor der Öffentlichkeit verstecken, was ihm am liebsten wäre. Also muß der Sprachfehler therapiert werden.

Wie man das macht in diesem Großbritannien der 1930er Jahre, ist interessant. Viel rauchen soll der Patient, rät ein Arzt. Ein anderer steckt ihm zehn heiße Glasperlen in den Mund, an denen der Herzog beinahe erstickt. Seine Frau Elisabeth (Helena Bonham Carter) erfährt von gewissen Erfolgen eines australischen Sprachtherapeuten....

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