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16.01.2014 / Inland / Seite 5

Story mit Happy-End

Eine Ausstellung in 3000 Exemplaren weist an, wie bundesweit das »Supergedenkjahr 2014« begangen werden soll

Daniel Bratanovic
Noch vor zwei Monaten forderte der Mann von Spiegel online die Hilfe des Bundespräsidenten an. Joachim Gauck müsse das »Supergedenkjahr 2014« retten, da die Bundesregierung bei den Planungen für die Feierlichkeiten getrödelt habe, schrieb Klaus Wiegrefe damals. Nun kann Entwarnung gegeben werden.

Im Paul-Löbe-Haus des Bundestages wurde am Mittwoch die Ausstellung »Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme« vorgestellt, die sich der zu gedenkenden Ereignisse annimmt und sie, wie der Titel bereits verrät, nach Gusto der staatsoffiziellen Erinnerungspolitik angemessen bewertet.

Urheber der Ausstellung sind das Münchner Institut für Zeitgeschichte, Deutschlandradio Kultur und die »Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur«. Sponsor ist die Daimler AG.

Die Schau, heißt es in der Ankündigung, »erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur«. Also Geschichte als ein Ringen ...





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