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10.01.2014 / Inland / Seite 2

»Die Stadt Düsseldorf setzt auf Verdrängung«

Proteste verhinderten die für gestern angesetzte Räumung von Flüchtlingshäusern. Ein Gespräch mit Mischa Aschmoneit

Markus Bernhardt
Mischa Aschmoneit ist Sprecher der antikapitalistischen Gruppe »see red! Interventionistische Linke Düsseldorf«

Am gestrigen Donnerstag sollten in Düsseldorf Flüchtlinge mit Zwang aus ihren Häusern geräumt und in eine Sammelunterkunft gebracht werden. Wie ist der aktuelle Stand?

Vier Familien mit insgesamt 22 Kindern hatten als zynisches Weihnachtsgeschenk der Stadt Düsseldorf die Ordnungsverfügung erhalten, daß sie bis gestern 8.00 Uhr ihre Häuser verlassen und in eine Sammelunterkunft umziehen sollten. Andere Familien hatten die Häuser schon vor diesem Termin »freiwillig« verlassen. Auf einer Protestkundgebung gestern Morgen verkündete Sozialamtsleiter Roland Buschhausen jedoch überraschend die Aufhebung der Verfügung. Die Flüchtlinge können also doch bleiben.

Wie kam es zu diesem Meinungswechsel?

Das haben verschiedene Akteure gemeinsam erreicht. Da sind zunächst diejenigen Flüchtlinge zu nennen, die sich nicht einschüchtern ließen, die im Kontakt mit ...

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