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10.01.2014 / Inland / Seite 5

Schnäppchen für Erben

Treuhand-Nachfolgerin veräußerte 2013 Agrarland vor allem an Nachkommen von »Alteigentümern« – für 2300 Euro je Hektar. Übrige Käufer zahlten im Schnitt mehr als 15000

Jana Frielinghaus
Die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) privatisiert seit 1992 die ehemals volkseigenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen der DDR. Lange Zeit stand die leicht vergünstigte Veräußerung von Flächen an ortsansässige Firmen, vielfach LPG-Nachfolgebetriebe, aber auch Familienunternehmen, im Vordergrund. Inzwischen geht es vor allem um die Befriedigung der Interessen der sogenannten Alteigentümer. Dies läßt sich dem am Donnerstag vorgestellten BVVG-Jahresbericht für 2013 entnehmen.

Zu Spottpreisen dürfen auch Urenkel und andere Verwandte im Zuge der Bodenreform ab 1945 enteigneter Grundbesitzer rund 30 Hektar Acker und Wald erwerben. Grundlagen hierfür sind das sogenannte Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG) sowie das im Februar 2011 im Bundesrat verabschiedete Zweite Flächenerwerbsänderungsgesetz. Nach letzterem müssen die Erwerber nicht in Land- oder Forstwirtschaft tätig sein, außerdem werden für den Verka...

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