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03.01.2014 / Inland / Seite 4

Vergessenes Bekenntnis

Der baldige Kinostart eines Spielfilms zum Oktoberfestattentat 1980 wirbelt Staub auf. Ein ehemals Tatverdächtiger hat sich zur Anzeige gegen einen V-Mann entschlossen

Claudia Wangerin
Seit über 30 Jahren weigert sich die Bundesanwaltschaft, die Hintergründe des schwersten Terroranschlags der BRD-Geschichte aufzuklären. An den Bombenanschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980 erinnert ein Spielfilm mit Starbesetzung, der am 23. Januar in die Kinos kommt. Mit »Der blinde Fleck« will Regisseur Daniel Harrich einen Denkanstoß geben – Benno Fürmann spielt hier den Journalisten Ulrich Chaussy, der als einer der ersten die Einzeltätertheorie in Zweifel zog. Gut drei Wochen vor dem Kinostart hat nun der ehemals Tatverdächtige Karl-Heinz Hoffmann einen früheren V-Mann des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen bei der Kriminalpolizei Bamberg angezeigt – wegen des Verdachts auf gemeinschaftlich begangenen Mord.

13 Menschen waren bei dem Attentat 1980 gestorben, über 200 wurden verletzt, einige davon schwer. Auch der mutmaßliche Bombenleger Gundolf Köhler war unter den Toten. Offiziell war der 21jährige Student ein v...

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