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20.12.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

EU einigt sich auf Bankenunion

55-Milliarden-Euro-Fonds geplant. Bei Pleiten sollen Steuerzahler und kleine Einleger angeblich geschont werden

Wunschdenken oder Realität? Die EU-Staaten sehen sich bei der Regulierung der Finanzbranche auf dem richtigen Weg. Die Finanzminister der Mitgliedstaaten einigten sich am Mittwoch abend auf den wichtigsten Aspekt der sogenannten Bankenunion – das Regelwerk für die Schließung oder Sanierung von Pleiteinstituten. Sparer sollen künftig besser geschützt und Steuerzahler bei Zusammenbrüchen von Geldhäusern geschont werden. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 hatten die Länder insgesamt rund 1600 Milliarden Euro in marode Geldhäuser gepumpt.

Kernstück soll demnach ein gemeinsamer Topf werden, in den über zehn Jahre hinweg Bankengelder fließen und der am Ende als Abwicklungsfonds bis zu 55 Milliarden Euro enthalten soll. Ob und wie ein Geldhaus abgewickelt wird, entscheidet den Regelungen zufolge ein neues Gremium, dem unter anderen Vertreter der Mitgliedsstaaten angehören. Die Brüsseler EU-Kommission hat für sich ein Vetorecht sichern können.

Falls vor A...



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