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20.12.2013 / Ausland / Seite 6

Rebellion im Südsudan

Provinzstadt von Aufständischen kontrolliert. Hunderte Menschen getötet, Tausende auf der Flucht. Bundeswehr an UN-Mission beteiligt. In Juba soll deutscher General »festsitzen«

Simon Loidl
Nach schweren Kämpfen am Mittwoch hat die südsudanesische Regierung in der Nacht zu Donnerstag die Kontrolle über die Stadt Bor verloren. Dies berichteten Nachrichtenagenturen und internationale Medien unter Berufung auf lokale Beobachter. Laut der in Frankreich betriebenen Onlinezeitung Sudan Tribune bestätigte die Armee des Landes, die aus der südsudanesischen Befreiungsbewegung hervorgegangene Sudan People’s Liberation Army (SPLA), daß sie die Kontrolle über das etwa 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Juba gelegene Bor verloren habe. Bereits am Dienstag haben demnach abtrünnige Militärs unter Führung von General Peter Gadet Yak Militäreinrichtungen besetzt. Am Mittwoch abend übernahmen die Aufständischen schließlich nach Kämpfen die Kontrolle über die Hauptstadt des größten südsudanesischen Bundesstaates Jonglei.

Unterdessen sollen bereits Hunderte Menschen bei den Unruhen getötet worden sein, Tausende versuchen, sich in Sicherheit zu bringen...

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