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19.12.2013 / Ausland / Seite 8

»Stimmung im Bildungssektor ist extrem aufgeheizt«

Vergangene Woche gingen in Österreich Schüler auf die Straße – gestern protestierten auch die Lehrer. Ein Gespräch mit Florian Keller

Wladek Flakin
Florian Keller (26) ist Sekretär der Sozialistischen Jugend im österreichischen Voralberg

In Österreich ist die neue Regierung erst seit wenigen Tagen im Amt, hat aber bereits mit Gegenwind zu kämpfen. Vergangene Woche Donnerstag streikten etwa 20000 Schüler, am gestrigen Mittwoch gingen auch Lehrer auf die Straße. Wogegen protestieren sie?

Der Protest der Schüler richtet sich gegen die Zentralmatura. In Zukunft sollen die Aufgaben für die Matura (vergleichbar mit dem Abitur) nicht mehr von den einzelnen Lehrern ausgearbeitet werden, sondern zentral vorgegeben werden. Was in Deutschland zumindest innerhalb der einzelnen Bundesländer schon lange Realität ist, sorgt in Österreich vor allem wegen der konkreten Umsetzung für Unmut. Es fehlen Schulbücher, die Lehrer sind schlecht vorbereitet, und der Stoff wird auf Biegen und Brechen durchgepeitscht. In einigen Fächern verschärft sich auch das Benotungssystem, bei Probeprüfungen sind reihenweise Schüler durchg...

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