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18.12.2013 / Ratgeber / Seite 14

Kostenübernahme bei PIP-Brustimplantaten

Jahrelange bewußte Täuschung seiner Kunden sah ein Gericht in Marseille für den Gründer des pleite gegangenen französischen Unternehmens PIP (Poly Implant Prothèse) als erwiesen an. Am Dienstag vergangener Woche wurde Jean-Claude Mas zu vier Jahren Haft verurteilt, meldeten dpa und AFP. Er hatte weltweit Hunderttausende Brustimplantate verkauft, die mit dafür nicht zugelassenem billigen Silikon für industrielle Zwecke gefüllt waren.

Nach Schätzungen – denn ein zentrales Register aller Implantatoperationen und der dafür verwendeten Produkte existiert in der Bundesrepublik noch immer nicht – sind mehr als 5200 Frauen in Deutschland betroffen. Vor knapp zwei Jahren, am 6. Januar 2012, rieten medizinische Fachgesellschaften und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Explantation, also der operativen Entfernung der Produkte. Neben denen von PIP sind die von Rofil Medical Nederland B. V. und der GfE-Medizintechnik-GmbH ...

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