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18.12.2013 / Antifa / Seite 15

Einmischung erwünscht

Kunst, Politik und ver.di-Schriftstellerverband bei »Stimmen gegen Rechts« in der Berliner Akademie der Künste

Gisela Sonnenburg
Es ist Tradition, daß Autoren sich politisch einmischen. Der Verband deutscher Schriftsteller in ver.di (VS) ist hierin vorbildlich: Jährlich startet er eine Projektreihe, die die antifaschistische Wirkung von Literatur, Kunst und Diskussion beleben soll. Nach Veranstaltungen seit Oktober in Hamburg, Kassel, Nürnberg, Pirna und Köln fand nun im Dezember der diesjährige Abschluß der »Stimmen gegen Rechts« in Berlin statt. In der Akademie der Künste am Pariser Platz wurde vorgelesen, diskutiert und musikalisch an den von den Nazis verfolgten, antifaschistischen Feuilletonisten und Poeten Hans Sahl (1902 – 1993) erinnert.

»Ein Hemd auf dem Leib und im Rucksack den Haß«, heißt es in Sahls Gedicht »Zwölf unterwegs«, das er unter Pseudonym 1933 in Karlsbad veröffentlichte. Das fünfstrophige Werk schildert die Flucht vor den Nazis. Es war jetzt Gegenstand eines Kompositionswettbewerbs der Zeitschrift Kunst und Kultur. Die drei Preisträger stellten sich be...

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