Schwarzer Kanal
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14.12.2013 / Ausland / Seite 6

Langer Marsch zur Freiheit

Mit Nelson Rolihlahla Mandela starb ein Revolutionär. Er braucht keinen Heiligenschein

Mumia Abu-Jamal
Er wurde im Juli 1918 als Rolihlahla geboren – In einer Nation, deren Bürger er nicht wirklich war; in einem Land, das zu jener Zeit noch Südafrikanische Union hieß und Teil des britischen Empire war. Die Welt sollte ihn später als Nelson kennenlernen, wie ihn seine Lehrerin, Miss Mdingane, vom ersten Schultag an nannte, weil es in Südafrika üblich war, afrikanischen Kindern englische Namen zu geben. Nach einem langen Lebensweg von 95 Jahren ist Nelson Mandela nun zu seinen Ahnen zurückgekehrt. Zwischen seiner Geburt und seinem Tod hat Mandela ein atemberaubend leidenschaftliches Leben zwischen Liebe und Revolution, Kampf und Widerstand, Gefangenschaft und Isolation, Freiheit und Tod gelebt.

Anläßlich seines Todes haben die US-Medien von ihm das Bild eines afrikanischen Bürgerrechtskämpfers gezeichnet, eines »Martin Luther King« mit Heiligenschein aus weißem Haar. Dazu gab der US-Präsident eine Erklärung heraus, in der er beklagte, Mandela sei »zu ...

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