Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. September 2019, Nr. 220
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
12.12.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bedrängte Platzhirsche

Auf dem globalen Reis-Exportmarkt tut sich einiges: Myanmar und Kambodscha kurbeln Ausfuhren an und verschaffen dem Spitzentrio mehr Konkurrenz

Thomas Berger
Viele Jahre hatte sich daran nichts geändert: Thailand, Indien und Vietnam dominierten den Weltmarkt bei den Reisexporten, nur untereinander wurde jeweils um die Aufteilung der drei Spitzenplätze gerangelt. Mal gab es in einem Land eine besonders gute Ernte, dann wieder eine schlechte. Doch dieses sorgfältig austarierte Machtgefüge der drei Hauptexporteure, neben denen andere kaum noch ins Gewicht fielen, scheint immer mehr bedroht. Kambodscha hat zuletzt seine Ausfuhren deutlich gesteigert, vor allem aber macht Myanmar (Burma) Druck. Das südostasiatische Land gilt in mancherlei Hinsicht nach dem Ende der jahrzehntelangen Militärdiktatur als schlafender Tiger. Der könnte aber bald zum Sprung ansetzen könnte, wenn letzte Handelseinschränkungen gefallen und Infrastrukturhemmnisse beseitigt sind.

Auf dem globalen Reismarkt wollen die Burmesen demnächst wieder ganz oben mitmischen. Und damit an die Vergangenheit anknüpfen, denn in der späten Mitte des 20. Ja...

Artikel-Länge: 5360 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €