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12.12.2013 / Ausland / Seite 7

Rechts mit Renzi

Italien: Fast 68 Prozent bestimmten den Konservativen zum neuen Vorsitzenden der Demokratischen Partei

Gerhard Feldbauer
Mit der Wahl des 38jährigen Matteo Renzi zum neuen Vorsitzenden am vergangenen Wochenende rückt Italiens Demokratische Partei (PD) deutlich nach rechts. Für Renzi stimmten 67,8 Prozent der rund 2,9 Millionen Wähler. Im Frühjahr war Renzi noch gescheitert. Diesmal aber trat keiner aus der alten Führungsgarde der 1991 in eine sozialdemokratische Linkspartei umgewandelten Kommunistischen Partei (PCI) mehr gegen ihn an. Der rechte Flügelmann setzte sich gegen den zum linken Lager zählenden Gianni Cuperlo und den aus der Mitte kommenden Giuseppe Civita, die beide unter 20 Prozent blieben, durch. Civita war als ein »Mann des Ausgleichs« von dem mehrmaligen Chef von Mitte-Links-Regierungen, Romano Prodi, unterstützt worden. An den Wahlen konnten alle Bürger ab 16 Jahren teilnehmen. Nicht der PD angehörende Wähler hatten zwei Euro zu entrichten. Mit Renzi erfolgt ein Generationswechsel an der Spitze der PD. Denn auch sein Sekretariat, das er mit fünf Männern und ...

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