11.12.2013 / Antifa / Seite 15

Mit gezogener Waffe und hohler Begründung

Prozeß gegen Neonazigegner in Mannheim. Antifaschisten wehren sich gegen Kriminalisierung

Markus Bernhardt
Am heutigen Mittwoch beginnt in Mannheim der Prozeß gegen drei Antifaschisten vor dem Amtsgericht der Stadt. Den Betroffenen wird seitens der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, an einer körperlichen Auseinandersetzung mit Neonazis beteiligt gewesen zu sein, zu der es im letzten Jahr am Rande eines Aufmarsches von NPD-Anhängern und militanten neofaschistischen »Kameradschaften« in Mannheim gekommen war.

Aufgrund dieser angeblichen Tatbeteiligung war es bereits am 8. Oktober diesen Jahres zu Hausdurchsuchungen gekommen, in deren Rahmen die eingesetzten Beamten alles andere als zimperlich vorgingen. So stürmten die Polizisten mit Hilfe eines Rammbocks und gezogenen Schußwaffen die Wohnungen der Antifaschisten. Diese wurden außerdem von der Polizei in Handschellen abgeführt, um eine erkennungsdienstliche Behandlung durchzuführen und DNA-Proben zu nehmen.

Die Unverhältnismäßigkeit der besagten polizeilichen Maßnahmen sei »nur noch durch eine völlig aus der Luft...



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