05.12.2013 / Inland / Seite 5

Streit um würdiges Gedenken

»DDR-Opfer« machen gegen Mahnmal für die Opfer des Faschismus in Zeitz mobil. Kritik von Antifaschisten

Markus Bernhardt
Die Angriffe auf in der DDR errichtete Mahn- und Denkmäler, die an die Opfer des Faschismus erinnern, gewinnen an Schärfe. So auch im sachsen-anhaltischen Zeitz, wo es aktuell zu politischen Auseinandersetzungen kommt, die sich an der Neugestaltung eines Denkmals entfacht haben.

So wurde der zentral gelegene Altmarkt der Stadt, der während des Sozialismus noch den Namen Friedensplatz trug, zwischen 2011 und 2013 umgestaltet. Im Rahmen dessen waren wiederholt Forderungen laut geworden, das sich auf dem Platz befindende Denkmal gänzlich zu beseitigen, zumindest aber völlig umzugestalten. Bis dato jedoch erfolglos.

Der Grundstein des Denkmales war bereits am 10. September 1950 gelegt worden, um unter anderem an die Opfer des im Raum Zeitz gelegenen KZ-Außenlagers Rehmsdorf zu erinnern, wo in der Nazizeit mehr als 5800 Menschen ermordet worden waren.

Politische Angriffe von »Bürgerrechtlern« gegen das Mahnmal hatten schon kurz nach der Annexion der DDR ein...





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