04.12.2013 / Ausland / Seite 7

Eskalation in Bangladesch

Konfrontation zwischen Opposition und sozialdemokratischer Regierung fordert immer mehr Opfer. Kommunistische Partei und Nationalisten drohen mit Wahlboykott

Hilmar König, Neu-Delhi
Die Serie gewalttätiger, politisch motivierter Streiks in Bangladesch reißt nicht ab. Die Opposition hat ihre Blockade der Straßen, Schienen und Wasserwege vorerst bis zum Donnerstag verlängert. In den vergangenen zehn Tagen kamen über 30 Menschen ums Leben. Randalierer hatten unter anderem in der Hauptstadt Dhaka einen Brandanschlag auf einen Bus verübt. Neun Passagiere starben, 37 brauchen weiterhin medizinische Hilfe. Das chaotische Bild vervollständigten Dutzende demolierte Autos, abgefackelte Eisenbahnwaggons, brennende Geschäfte, Sprengstoffanschläge und bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und der Koalitionsregierung. Die Polizei griff mit Gummigeschossen und Tränengas ein. Es fuhren weder Überlandbusse noch Züge.

Die aus 18 Parteien bestehende Oppositionsallianz, die von der Bangladesh Nationalist Party (BNP) unter Expremierministerin Khaleda Zia angeführt wird, verlangt den Rücktritt der amtierenden sozialdemokratisc...

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