04.12.2013 / Inland / Seite 4

»Goldener Handschlag« für Konzerne

Berlin: Größter Wasserversorger Deutschlands wieder in öffentlicher Hand

Ben Mendelson
Die größten Wasserwerke der Bundesrepublik befinden sich wieder in kommunalem Besitz. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen am Dienstag gegenüber junge Welt mitteilte, sei der Rückkaufvertrag um die Berliner Wasserbetriebe (BWB) bereits unterzeichnet worden. Kritik kommt von der Bürgerinitiative berliner-wassertisch.info, die der regierenden Koalition aus SPD und CDU vorwirft, nicht im Interesse der Bevölkerung zu handeln.

Eben diese Parteien hatten 1999 die BWB zur Hälfte an private Konzerne verkauft, um den maroden Haushalt zu sanieren. Im Laufe der Teilprivatisierung ermöglichte ein kompliziertes Vertragswerk den Privaten, alle paar Jahre dreistellige Millionenbeträge abzuführen. Auch das Land genehmigte sich einen – wenngleich deutlich kleineren – Schluck aus der Profitpulle. Die Kosten werden der Bevölkerung aufgebürdet: Die Wasserpreise stiegen in den vergangenen Jahren durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent, laut Berechnungen d...

Artikel-Länge: 3471 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe