04.12.2013 / Sport / Seite 16

Wasser im Wein

Die Deutsche Fußball Liga verlangt weiterhin nach Law & Order-Stadien

Stefan Malta
Der deutsche Fußball wird jetzt noch sicherer. Wie im alten Witz aus der Grundschule: Erst kommt die Profiabteilung des Vereins, dann kommt das Meer, die Wüste und der Mond … und dann kommen die Fans.

Glaubt man der Deutschen Fußball Liga (DFL), dann hat man ein Jahr Arbeit in die sogenannte Sicherheit vor sowie in den Stadien investiert – gegen Menschen, die das heitere Millionenspiel-Image stören, weil sie keine Lust haben, die Begegnungen so gutgelaunt zu genießen, wie es früher einmal die Werbung für die Zigarettenmarke HB propagierte.

Vor einem Jahr, am 12. Dezember 2012, verabschiedete die DFL das Sicherheitskonzept »Stadionerlebnis«, Fangruppen reagierten in den Stadien mit Schweigeminuten und ähnlichem. Am Dienstag appellierte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig in Frankfurt am Main abermals an »die Politik, die Polizei, die vernünftigen Fans und die Vereinsvertreter«, die »großen Anstrengungen« der DFL und des DFB zu unterstützen, d...



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