29.11.2013 / Inland / Seite 8

»Fußballfans sind ja nicht Hunde oder Katzen«

Kritik und Strafanzeigen nach Polizeigewalt bei Auswärtsspiel von Union Berlin am Wochenende in Kaiserslautern. Ein Gespräch mit Christian Arbeit

Ben Mendelson
Christian Arbeit ist Pressesprecher des Fußballvereins FC Union Berlin

Sie haben den Polizeieinsatz vor und nach Ihrem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag heftig kritisiert. Was ist dort vorgefallen?

Unsere Kritik bezog sich in allererster Linie auf die Ereignisse am Bahnhof in Kaiserslautern, die vor der Rückreise unserer Fans von dort stattfanden. Durch die Art und Weise, wie die Polizei aufgetreten und vorgegangen ist, hat sie die Situation eskalieren lassen. Es sind Hunderte Fans auf einen Bahnsteig getrieben worden, der bereits überfüllt war – bei durchlaufendem Zugverkehr. Reisende, die auf den falschen Bahnsteigen waren, wurden dort nicht mehr herunter gelassen, und ähnliche Dinge. Dazu kam der Einsatz von allem, was die Ausrüstung so hergab – offensichtlich. Eine eigentlich nicht erklärbare Situation, die sehr viele Unbeteiligte, friedfertige Menschen getroffen hat, die einfach mit dem Fußball unterwegs waren.

Was war aus Ihrer Sicht ...


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