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27.11.2013 / Ausland / Seite 7

Keine Sowjetunion

Volksabstimmung über die Einführung einer Gehaltsobergrenze in der Schweiz gescheitert

Johannes Supe, Bern
Während Union und SPD erst über die Begrenzung von Managergehältern reden, wurde in der Schweiz über feste Lohnspannen bereits abgestimmt. Allerdings brachte der vergangene Sonntag eine Niederlage für die Befürworter von Gehaltsobergrenzen: Nur 34,7 Prozent der Wähler unterstützten die 1:12-Initiative der Schweizer »JungsozialistInnen« (JUSO). Die hatten gefordert, daß das höchste Gehalt in einem Unternehmen maximal das Zwölffache des niedrigsten Lohns betragen dürfe. In der Folge hätten etwa 4000 Managern ihre Bezüge auf 480000 Franken (umgerechnet rund 390000 Euro) senken – oder die ihrer Mitarbeiter erhöhen – müssen. Wie drastisch diese Änderung für die Herren im Berge- und Bankenland gewesen wäre, zeigen Beispiele wie das des ehemaligen Novartis-Chefs Daniel Vasella oder des Credit-Suisse-Vorstandsvorsitzenden Brady Dougan. Während Vasella mit einer angedachten Abfindung von 72 Millionen Franken (58 Millionen Euro) für Empörung sorgte, ste...

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