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26.11.2013 / Inland / Seite 5

Häusliche Gewalt: »Dunkelfeld erhellt«

Polizeigewerkschaft sieht große Fortschritte bei Bekämpfung. Personalmangel bleibt problematisch

Jana Frielinghaus
Aus Anlaß des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) davor gewarnt, häusliche Gewalt zu unterschätzen. Nach einer vom Europarat zitierten Statistik ist sie die häufigste Ursache für den Tod oder die Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren, sagte Elke Gündner-Ede, für Frauenpolitik zuständiges Mitglied des GdP-Bundesvorstandes, am Montag in Berlin.

Die Bundesvorsitzende der GdP-Frauengruppe, Dagmar Hölzl, präsentierte ein Positionspapier zur innerfamiliären Gewalt, das sich insbesondere mit den Auswirkungen des 2002 in Kraft getretenen Gewaltschutzgesetzes auf die polizeiliche Praxis auseinandersetzt. Es habe, so Hölzl, maßgeblich dazu beigetragen, daß Nachbarn, Freunde, Angehörige nicht mehr wegschauen und daß Betroffenen, auch der »kleinen Gruppe der männlichen Gewaltopfer«, effektiv geholfen werden kann. Vor Inkrafttreten des Gesetzes seien Wohnungen weitgehend als »unantastbare Privatsphä...

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