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21.11.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Unmögliche Fed-Mission

Neue Chefin der US-Zentralbank will Politik des billigen Geldes unbegrenzt fortsetzen. Das angebliche Ziel der Aktion gerät dabei aus dem Blick

Rainer Rupp
Es ist eine Art »Mission impossible«. Wenn am heutigen Donnerstag der Bankenausschuß des US-Senats Janet Yellen mit großer Wahrscheinlichkeit zur neuen Chefin der US-Notenbank (Federal Reserve – Fed) küren wird, bleibt erst einmal alles beim alten. Präsident Barack Obamas Favoritin für den Job wird von den wirklich Mächtigen, von den Bankern der Wallstreet und deren Hofberichterstattern in den Medien, innig geliebt. Was die Wirtschaftsprofessorin so attraktiv macht, ist ihr Einsatz für die Beibehaltung der Liquiditätsschwemme und der damit verbundenen Nullzinspolitik (ZIRP – Zero Interest Rate Policy) ihres Amtsvorgängers Ben Bernanke. Dies hatte Yellen bereits am vergangenen Donnerstag bei ihrer Anhörung im Senat bekräftigt.

Mit der inzwischen dritten Auflage der sogenannten quantitativen Erleichterungen (QE3) überschwemmt die Notenbank seit einem Jahr die Finanzmärkte mit monatlich 85 Milliarden Dollar – also über einer Billion pro Ja...

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