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20.01.2001 / Ansichten / Seite 0

Brecht ist nichts für Jedermann

Ein Gespräch mit Manfred Wekwerth über seine Autobiographie und die Frage: Gibt es den Brecht noch?

Hans Jakobus
Der Theaterregisseur Manfred Wekwerth (Jg. 1929) leitete von 1971 bis 1991 das Berliner Ensemble.

F: In Ihrem neuen Buch resümieren Sie eine Reihe von Inszenierungen, etwa in Meiningen »Kleiner Mann, was nun« oder »Puntila« in Halle, »Gefährliche Liebschaften« am Berliner Theater des Ostens, »Jedermann« bei den Ritterspielen des Westdeutschen Tourneetheaters in Remscheid. In einer in der Rhein-Pfalz erschienenen Kritik befaßt sich der Rezensent mit Hofmannsthals »Jedermann«, den Sie in eigener Fassung aufgeführt haben, und sagt über Wekwerth zum Schluß »... es ging ihm vor allem darum zu zeigen: Die Nähe von Vergnügen und Untergang, Geschäft und Tod, Jubel und Bankrott war nie größer als heute«.

Die Inszenierung von »Jedermann« ist sozusagen ein Teil einer Abfolge von Aufführungen. Das Stück selber hat mich weniger interessiert, eher war es die Person Hofmannsthal selbst. Als wir nach 1945 in unserer Laienspielgruppe in Köthen apathisch und desi...

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