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05.11.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Profitcenter Universität

Thüringer Hochschulen müssen eigene Einnahmen generieren und planen wegen fehlender Mittel Stellenabbau und Streichung von Studiengängen

Heidrun Jänchen
Wenn man Probleme hat, zwischen mehr und weniger zu unterscheiden, muß das noch nicht an einer schlechten Mathematikausbildung liegen. Auf den Blickwinkel kommt es an. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unter Christoph Matschie (SPD) behauptet, von 2012 bis 2015 insgesamt 121 Millionen Euro mehr für die Hochschulen des Freistaates auszugeben als in der vorhergehenden Vierjahresperiode. Studierendenrat, Mitarbeiter und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprechen von einer faktischen Kürzung.

Bei einem Gesamtvolumen von 1,56 Milliarden Euro liegt die Steigerung bei gerade einmal 1,9 Prozent pro Jahr. Aber allein die Strompreise haben sich von 2010 bis 2013 um 23 Prozent erhöht. In diesem Jahr gab es zudem eine bescheidene Tariferhöhung von 2,65 Prozent; für 2014 stehen weitere 2,95 Prozent an.

Wohin die Thüringer Hochschulen die zu kurze Finanzierungsdecke ziehen, bleibt ihnen im Namen der Hochschulautonomie selb...



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