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30.10.2013 / Inland / Seite 8

»Wir hoffen jetzt, daß alles gut für uns ausgeht«

Flüchtlinge, die vor dem Brandenburger Tor in Berlin im Hungerstreik waren, warten auf Bearbeitung ihrer Asylanträge. Gespräch mit Brook Tadele

Claudia Wrobel
Brook Tadele aus Äthiopien kam im Oktober zusammen mit anderen Flüchtlingen aus Bayern nach Berlin. Vor dem Brandenburger Tor traten sie in den Hungerstreik, um in Sichtweite der Bundesregierung zu protestieren. Nach fünf Tagen verzichteten sie außerdem auf Flüssigkeit. Sie forderten einen sicheren Aufenthaltsstatus

Nach elf Tagen haben Sie ihren trockenen Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor in Berlin am 19. Oktober ausgesetzt. Ziel ihrer Aktion war ein gesicherter Aufenthalt in Deutschland. Was wurde Ihnen in Aussicht gestellt, bevor sie Ihren Protest beendeten?

Wir haben Gespräche mit Politikern geführt, die uns versprachen, daß innerhalb von drei Monaten unsere Asylanträge bearbeitet werden. Teilweise warteten wir schon seit Jahren darauf. Insofern ist das für uns ein Erfolg. Während dieser Zeit sollen wir auch in Berlin bleiben. Dabei unterstützt uns die evangelische Kirche, wir können in einer ihrer Obdachloseneinrichtungen unterkommen.

Im Gegenz...

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