Schwarzer Kanal
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28.10.2013 / Inland / Seite 2

»Niemand kann unsere Proteste beeinflussen«

Die Asylbewerber auf dem Berliner Oranienplatz wollen ihr Protestcamp nicht aufgeben. Ein Gespräch mit Napuli Paul Langa

Gitta Düperthal
Napuli Paul Langa aus dem Südsudan ist Flüchtlingsaktivistin im Camp auf dem Oranienplatz in Berlin. Sie nahm 2012 an der Bustour teil, die für den Protestmarsch nach Berlin in Flüchtlingslagern mobilisierte

Wie ist die Lage der Flüchtlinge, die auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg kampieren? Einerseits haben der Sozialsenator Mario Czaja (CDU) und die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) ein Winterquartier angeboten, andererseits gibt es aber Druck: Die Zelte sollen weg. Was meinen Sie dazu?

Sie sollten nicht einmal daran denken, das Camp zu räumen! Niemand kann unsere Proteste in einer Weise beeinflussen oder umlenken, wie es ihm beliebt. Wir Flüchtlinge sprechen für uns selbst.

Natürlich brauchen wir ein festes Dach über dem Kopf, wenn es im Winter friert. Wir müssen uns aufwärmen und auch mal heiß duschen können – aber es kann keine Rede davon sein, daß wir deshalb unsere Proteste aufgeben. Wenn es im vergangenen Winter besonders ...


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