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24.10.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Chevron will nicht zahlen

Ecuador fordert von US-Ölmulti Entschädigung in Milliardenhöhe für Zerstörung des Regenwaldes. Unterstützung für Quito aus Berlin

Lena Kreymann und André Scheer
Mehrere Bundestags- und Kommunalabgeordnete von SPD, Grünen und Linkspartei haben sich in einem Aufruf mit der indigenen Bevölkerung Ecuadors solidarisiert, die von dem US-Ölmulti Chevron Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe für die Zerstörung des Regenwaldes am Amazonas verlangt. Bei einer Veranstaltung der Botschaft des südamerikanischen Landes in Berlin am Dienstag abend schlug eine Vertreterin des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV) zudem die Gründung eines Solidaritätskomitees vor, das Ecuadors Anliegen unterstützen soll.

Schon 1993 hatten rund 30000 Bewohner der nordecuadorianischen Provinz Sucumbíos den (2001 von Chev­ron aufgekauften) Ölkonzern Texaco verklagt, weil dieser Milliarden Liter giftiger Erdölabfälle im Regenwald entsorgt und dadurch das Ökosystem verschmutzt hatte. Nachdem die zunächst in den USA anhängige Klage auf Antrag der Corporation in Ecuador verhandelt wurde, verurteilte 2011 dort ein Gericht Chevron zur Zahlung einer Ge...

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