17.10.2013 / Medien / Seite 15

Informationsgebläse

Seit einer Woche ist die Huffington Post auch mit ihrer deutschen Ausgabe online. »Riesenflatulenz« oder journalistisch revolutionär

Peter Wolter
Es geschieht nicht oft, daß der Start eines neuen Online-Portals mit so viel Medienaufmerksamkeit verfolgt wird, wie der der deutschen Huffington Post. Daß sich dabei vor allem der Focus hervortat, wundert nicht: Herausgegeben wird die seit Donnerstag vergangener Woche angebotene Website vom Burda-Verlag, dem eben dieses Nachrichtenmagazin gehört. Focus blies entsprechend die Backen auf und verkündete kühn, die US-Ausgabe der Huffington Post habe den Journalismus »revolutioniert« - was nicht nur Tageszeitungen, sondern auch das ARD-Fernsehen aufgriffen. Die Neugierde der Internet-Gemeinde war entsprechend groß – schon am ersten Tag wurden nach Verlagsangaben 250000 Besuche und 750000 Seitenabrufe gezählt.

Die Website ist peppig aufgemacht, lockt mit maßlos zugespitzten Überschriften – und das in möglichst großen Lettern. Wer sich dadurch auf einen Artikel locken läßt, hat die freie Auswahl: Er kann den Text lesen, sich eine dazu gehörende Fot...

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