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16.10.2013 / Titel / Seite 1

Malta: Viel mehr Tote

Bei dem Schiffsunglück am Freitag starben laut Regierungschef Muscat bis zu 200 Menschen. Krankenwageneinsatz bei Flüchtlingsprotest in Berlin

Arnold Schölzel
Bis zu 200 Migranten könnten nach Aussagen des maltesischen Regierungschefs Joseph Muscat bei dem Schiffsunglück am vergangenen Freitag ums Leben gekommen sein. »Wir haben die Befragung der Überlebenden abgeschlossen, dabei ergaben sich zu der Zahl der Menschen an Bord unterschiedliche Angaben«, erklärte Muscat am Dienstag vor Journalisten in Jerusalem, wo er sich zu Beginn eines dreitägigen Besuchs Israels aufhielt. Den Angaben zufolge könnten zwischen 50 und 200 Menschen umgekommen sein. Muscat fügte hinzu, er habe keine Rückmeldung von der EU, und äußerte erneut seine Auffassung, Brüssel versuche, vor dem Winter Zeit zu gewinnen in der Hoffnung, daß die Immigration aus den Schlagzeilen verschwinde. Er werde aber beim EU-Gipfel in der kommenden Woche auf konkreten Maßnahmen bestehen.

Bei dem jüngsten Schiffbruch zwischen Malta und der italienischen Insel Lampedusa waren nach bisherigen Angaben mindestens 38 Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen. Die Zahl...

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