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14.10.2013 / Inland / Seite 8

»Wir werden auf gar keinen Fall zurückkehren«

23 Geflüchtete protestierten mit einem Hungerstreik am Brandenburger Tor für die Anerkennung ihrer Asylanträge. Ein Gespräch mit Ghlam Vali

Wladek Flakin
Ghlam Vali (37) kommt aus Pakistan und hat in Deutschland Asyl beantragt. Er ist einer der Sprecher der Hungerstreikenden vor dem Brandenburger Tor in Berlin-Mitte

Sie haben in Deutschland Asyl beantragt. Seit drei Tagen sind Sie im Hungerstreik, um den Behörden Druck zu machen. Wie fühlen Sie sich?

Wenn man schwach ist, sieht alles viel schlimmer aus. Die Musik für die Touristen kommt mir jetzt viel zu laut vor. Ich habe große Schmerzen im Kopf und im Bauch. Mein ganzer Körper ist schwach, doch mein Wille bleibt stark.

Wie sind die Reaktionen der Menschen am Brandenburger Tor?

Die Touristen hier zeigen ihre Solidarität. Manche sind schockiert von den Geschichten, die wir erzählen. Wir bitten um Unterstützung jeder Art: Wer schreiben kann, soll schreiben; wer reden kann, soll reden. Wir bitten um jede Hilfe, die uns unterstützt. In den ersten beiden Tagen unsere Hungerstreiks hat es geregnet. Unsere Sachen sind naß, wir brauchen wir warme Schuhe und Socke...

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