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12.10.2013 / Inland / Seite 4

Burg gegen Veolia-Tochter

Stadtrat will Rekommunalisierung, der Wasserverband sträubt sich noch. Entscheidung über Eigenregie am Montag erwartet

Ben Mendelson
Fünf Jahre lang war die OEWA Wasser und Abwasser GmbH Betriebsführer des Wasserverbandes Burg (bei Magdeburg) – doch damit ist womöglich bald Schluß. Denn der Vertrag mit der deutschen Veolia-Tochter wurde zum 31. Dezember gekündigt. Mitte September dieses Jahres stimmten die Orts- und Stadträte mit überwältigender Mehrheit dafür, alle Aufgaben des Wasserverbandes ab 2014 wieder kommunal zu übernehmen. Fraktionsübergreifend, so schien es, herrschte Konsens darüber, daß dies der richtige Weg sei: Auch Vertreter von CDU und FDP sagten, die Eigenlösung sei »die bessere Variante«.

Nach der politischen Ebene mußte noch die Wasserverbandsversammlung selbst zustimmen. Doch die Entscheidung des Verbands überraschte: Zwar gab es für die Burger Vertreter eine Empfehlung, auch in der Verbandsversammlung für die Eigenregie zu votieren. Allerdings saßen in der Versammlung genau die zwei Stadträte, die bei der ersten Abstimmung schon gegen das Vorhaben votiert h...

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