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08.10.2013 / Inland / Seite 5

Instrumentelles Erinnern

Die Bundeszentrale für politische Bildung lud ehemalige Bürgerrechtler zur Diskussion über die DDR-Vergangenheit. Es waren sich alle einig

Daniel Bratanovic
Die Freunde der offenen, pluralistischen Gesellschaft blieben unter sich. Man kennt sich, redet sich mit Vornamen an, duzt sich. Kontroverse Ansichten waren nicht zu vernehmen. Der Moderator der Runde brachte das auf den Punkt. »Ich habe viel Konsens festgestellt.«

Am Montag, dem Jahrestag der Gründung der DDR, fanden sich auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung in deren Berliner Dépendance diejenigen zum Gespräch ein, deren staatlich dotierte Lebensaufgabe darin besteht, dem sozialistischen Staat weit über seinen Untergang hinaus jedwede Berechtigung abzusprechen. Unter dem Veranstaltungstitel »Geschichte als Instrument« »diskutierten« miteinander die Exponenten der sogenannten DDR-Bürgerrechtsbewegung. Deren heutige gesellschaftliche Aufgabe verraten ihre Funktionsbezeichnungen: Rainer Eppelmann, ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unter...

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