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08.10.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wer kann mit wem?

Anmerkungen zu einer DIW-Studie zur Parteienbindung und dem Wahlverhalten nach Einkommens- und Vermögensgruppen

Herbert Schui
Die Metapher von Merkel als der schwarzen Witwe, die ihre Koalitionspartner umbringt, hat ihren Sinn. 2009 verlor die SPD nach der großen Koalition mächtig, die FDP ist jetzt nicht mehr im Bundestag. In beiden Fällen spielte die Enttäuschung der Wähler angesichts ihrer Parteibindung eine wichtige Rolle.

Diese Bindung ist durch das Interesse der Wähler begründet. Es folgt wesentlich aus deren objektiver wirtschaftlicher Lage – so Einkommen und Vermögen – und daraus, welcher Partei sie zutrauen, ihr Interesse durchzusetzen. Das wiederum veranlaßt die Parteien, mit allerlei Tricks und nicht ohne Erfolg dieses Interesse umzudeuten oder entgegen der Wahrheit zu behaupten, sie seien deren wahre Vertreter.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in seinem Wochenbericht 37/2013 den Zusammenhang zwischen Parteibindung, Einkommen und Vermögen der Haushalte untersucht. Das Ergebnis: Wohlhabende neigen zu CDU/CSU und FDP – und zu ...



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