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07.10.2013 / Ausland / Seite 6

Berlusconi wählt Sozialdienst

Italien: Expremier will Hausarrest vermeiden. Politkarriere zu Ende

Gerhard Feldbauer
Nach dem Scheitern seines Versuchs, die Regierung des italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta zu stürzen (jW berichtete), hat sich Expremier Silvio Berlusconi offenbar mit seiner rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs und Richterbestechung abgefunden. Denn in dieser Woche will er beim zuständigen Gericht in Mailand beantragen, die verhängte Strafe in Form von Sozialstunden ableisten zu dürfen. Das teilte sein Rechtsanwalt Franco Coppi am Sonntag in Rom mit. Zugleich beharrt Berlusconi darauf, unschuldig bestraft worden zu sein. Von der Strafe von vier Jahren sind ihm bereits drei erlassen worden, und ins Gefängnis muß der 77jährige ohnehin nicht. Wenn er keine Sozialarbeit leistet, müßte er ein Jahr im Hausarrest absitzen. In Rom wird angenommen, daß Berlusconi darauf spekuliert, Staatspräsident Giorgio Napolitano werde ihm die Sozialstunden erlassen. Dazu müßte er jedoch ein Gnadengesuch einreichen, was der Steuerbetrüger bisher ablehnt.
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