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24.09.2013 / Titel / Seite 1

SPD bei Fuß

Merkel nimmt Kontakt zu Gabriel auf. SPD will Parteikonvent am Freitag abwarten. FDP und Grüne ziehen personelle Konsequenzen aus Niederlagen

Arnold Schölzel
Einen Tag nach ihrem Sieg bei der Bundestagswahl nahm Angela Merkel die Bildung einer Koalition mit der SPD in Angriff. Nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin nannte die Kanzlerin als Grundsatz: »Deutschland braucht eine stabile Regierung.« Mit SPD-Chef Sigmar Gabriel habe sie bereits »einen ersten Kontakt« gehabt. Auf die Frage, was für sie nicht verhandelbar sei, antwortete Merkel: »Über rote Linien spreche ich heute nicht. Das hat ja keinen Sinn.« CSU-Chef Horst Seehofer erklärte in München, es gebe in der CSU-Spitze »überhaupt keine Bereitschaft« für ein Bündnis mit den Grünen: »Ich habe heute niemanden gehört, der mich aufgefordert hätte, mit den Grünen zu reden.«

Vertreter aus Industrie und Banken machten deutlich, daß sie für die rasche Bildung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD sind. So erklärte der Hauptgeschäftsführer des Maschinenbauverbandes VDMA, Hannes Hesse: »Die große Koalition ist ein Scheck der Bürger auf schnelle und vernünft...

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