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23.09.2013 / Ausland / Seite 6

Todesstrafe und Langeweile

Österreich: Ausländerfeinde und ein Milliardär prägen den Wahlkampf

Simon Loidl, Wien
Am kommenden Sonntag finden in Österreich Nationalratswahlen statt. Über sechs Millionen Stimmberechtigte sind dazu aufgerufen, über die Zusammensetzung des Parlaments und damit über die künftige Regierung zu entscheiden. Seit den Wahlen 2008 regieren die Sozialdemokraten (SPÖ) mit der konservativen Volkspartei (ÖVP). Die beiden größten Parteien des Landes erhielten damals 29,3 bzw. 26 Prozent der Stimmen, aktuelle Umfragen prognostizieren beiden Verluste von zwei bis vier Prozent. Eine erneute absolute Mehrheit für die derzeitigen Regierungsparteien ist damit alles andere als sicher.

Andere Zweierkoalitionen werden nach derzeitigem Stand aber auch nicht möglich sein. Zugewinne dürfte es für die Grünen (2008: 10,4 Prozent) und die rechte Freiheitliche Partei (FPÖ, 2008: 17,5 Prozent) geben. Die FPÖ-Abspaltung »Bündnis Zukunft Österreich« (BZÖ, 2008: 10,7 Prozent) könnte diesmal Probleme damit haben, die Vier-Prozent-Hürde zu nehmen. Dem neuen »Team Stron...

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